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CIO des Freistaats Thüringen

​Sehr geehrte Damen und Herren,

die Thüringer Verwaltung erledigt die ihr übertragenen öffentlichen Aufgaben bürgerorientiert, wirtschaftlich und effektiv. Die Grundlage hierfür bildet ein leistungsfähiges und sicheres Datennetz.

In den letzten Jahren haben wir eine moderne Infrastruktur geschaffen. Dabei hatte die Datensicherheit oberste Priorität. Deshalb hat Thüringen sein Datennetz einer strengen IT-Schutz-Prüfung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erfolgreich unterzogen. Thüringen ist bundesweit das erste Land mit einem zertifizierten Verwaltungsdatennetz.

Das Thüringer E-Government-Gesetz schreibt ganz konkrete Schritte für die nächsten Jahre zur Digitalisierung von Verwaltungsverfahren fest. Dies wird die Kommunikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Verwaltung vereinfachen. Um stets am Puls der Zeit zu sein und von den Erfahrungen anderer Länder zu profitieren ist es wichtig, dass ich mich mit meinen Länderkollegen im Bund-Länder-übergreifenden IT-Planungsrat abstimme.

Dr. Hartmut Schubert

IT-Strategie des Freistaats

Um künftig schrittweise mehr Bürgerservices einrichten zu können und um das bestehende Verwaltungsnetz effektiver zu gestalten, verfolgt Thüringen mit der Strategie für E-Government und IT drei Hauptziele: Vereinheitlichung, Zentralisierung, IT-Sicherheit.

Durch die Vereinheitlichung der IT-Strukturen, Server, Arbeitsplatzrechner und IT-Infrastrukturen kann die Verwaltung intern effektiver arbeiten.

Dies wird durch eine Zentralisierung von IT-Verfahren erreicht und schließt die Betriebskonsolidierung beim Thüringer Landesrechenzentrum als zentralen IT-Dienstleister der Landesverwaltung ein.

Um dem wachsenden Bedarf an zentraler Rechen- und Speicherkapazität zu entsprechen, ist ein Erweiterungsbau des Thüringer Landesrechenzentrums angedacht.

Bei der Beschaffung von neuer Technik werden wir auf aktuelle Green-IT-Standards setzen und damit die Verwaltungsinfrastrukturen energieeffizienter und umweltschonender gestalten.

Informationssicherheit ist ein Qualitätsmerkmal für die Verwaltungsarbeit. Den Schutz sensibler Daten der Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Unternehmen werden wir auch weiterhin gewährleisten.

Das IT-Sicherheitszertifikat des BSI ist dabei ein erster Schritt. Die damit einhergehenden Anforderungen an die technische Ausstattung, die Gebäudeinfrastruktur oder auch die organisatorischen Strukturen entwickelt  wir deshalb weiter.

Aktionspläne für Umsetzung der IT-Strategie

Die Thüringer Landesregierung hat beim zweiten Digitalisierungskabinett im Dezember 2018 die Strategie für E-Government und IT im Freistaat fortgeschrieben. Diese dient als Leitbild und Agenda für die gesamte Landesregierung. Umgesetzt wird die Strategie durch einen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen in allen Ressorts.

Der Aktionsplan 2019 umfasst als übergreifendes Maßnahmenportfolio insgesamt 73 Maßnahmen. Diese betreffen zentrale und übergreifende Handlungsfelder, ebenso wie fachspezifische Felder, die in Verantwortlung der jeweiligen Ressorts umgesetzt werden.

Zusammenarbeit

Ein erfolgreiches E-Government kann nur in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten gelingen. Sowohl die Verantwortlichen der Ressorts als auch die Kommunen beraten und entscheiden gemeinsam.

Vereinheitlichung und Zentralisierung - geplanter Aufbau der IT-Landesverwaltung

Auf ´nen Pod-Kaffee

  • Digitalisierung der Verwaltung ist Dauerlauf statt Sprint. Im Gespräch mit dem Jenaer Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche über die „Mühen der digitalen Ebene“

    In der 4. Podcast-Folge trifft Dr. Hartmut Schubert den Oberbürgermeister der Stadt Jena Dr. Thomas Nitzsche. Im Gespräch wird die Zusammenarbeit von Kommunen, Land und Bund beleuchtet; die Themenpalette reicht von KI, IT-Basisdiensten, KIV, FITKO, IT-Haushalt, der App „Mein Jena“, geblickt wird auf Bürgermeisterkalender und die zwei kommenden Thüringer EGov-Kongresse.

  • Digitale Gesellschaft und Verwaltung gestalten. Wer redet mit, Was wird getan, Was ist noch zu tun?

    In der 3. Podcast-Folge spricht Dr. Hartmut Schubert mit Kaffeeliebhaberin und Geschäftsführerin der Initiative D21 e.V. Lena-Sophie Müller. Freuen Sie sich auf ein spannendes Gespräch über die Digitalisierung in unserer Gesellschaft und Verwaltung, über Akteure, Generationsunterschiede, Fakten, Erfolge sowie Probleme und Lösungen.

  • Digitale Zukunft: Verwaltungsinformatik in Thüringen

    In der 2. Podcast-Folge geht es um nicht weniger als die Zukunft der Verwaltung. Dafür hat Dr. Hartmut Schubert den Studierenden Mario Koch auf einen „Pod-Kaffee“ eingeladen. Er spricht mit ihm über das neue duale Studium der Verwaltungsinformatik. Das Thüringer Finanzministerium ist Praxispartner.

  • Vom Podcast-Trend zum BAföG-Digital

    Zur 1. Podcast-Folge lädt Finanzstaatssekretär und CIO des Freistaates Thüringen Dr. Hartmut Schubert die Social-Media-Native Sarah Emmerich auf ´nen Pod-Kaffee ins Thüringer Finanzministerium ein und spricht mit ihr über den wachsenden Podcast-Trend sowie den digitalen Service BAföG-Digital.

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