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Änderung bei der steuerlichen Behandlung von außerordentlichen Einkünften ab dem Veranlagungszeitraum 2025


Erstellt von Thüringer Finanzministerium

Außerordentliche Einkünfte, wie zum Beispiel Abfindungen oder Arbeitslohn für mehrere Jahre, die unter die Tarifermäßigung nach § 34 Einkommensteuergesetz fallen, werden ab dem Veranlagungszeitraum 2025 nicht mehr im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt.

Das bedeutet konkret:

Arbeitgeber dürfen die ermäßigte Besteuerung nach § 34 EStG nicht mehr bereits beim monatlichen Lohnsteuerabzug anwenden und müssen die entsprechenden Einnahmen des jeweiligen Monats der regulären Besteuerung unterwerfen.

Die Berücksichtigung der ermäßigten Besteuerung für diese Einkünfte erfolgt stattdessen ausschließlich im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung. Steuerpflichtige müssen die entsprechenden Einkünfte daher in ihrer Einkommensteuererklärung angeben, damit die Tarifermäßigung angewendet werden kann.

Was bedeutet das für Sie?

•           Möglicherweise wird zunächst eine höhere Lohnsteuer einbehalten.

•           Eine eventuelle Steuerentlastung erfolgt erst nach Abgabe der Steuererklärung.

•           Es ist daher besonders wichtig, die entsprechenden Einkünfte vollständig und korrekt                                                     in der Steuererklärung anzugeben.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre steuerlichen Unterlagen sorgfältig aufzubewahren und sich bei Bedarf steuerlich beraten zu lassen.

Außenansicht Dienstgebäude des Thüringer Finanzministeriums

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