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Ministerin Wolf bilanziert ihre Sommertour: „Thüringens Stärke sind die lebendigen Orte mit ihrem großartigen Ehrenamt“.


Erstellt von Thüringer Finanzministerium

Unter den Namen „Kommunale Stärkungs-Tour“ hatte die Thüringer Finanzministerin Katja Wolf ihre diesjährige Sommertour durch den Freistaat gestellt. „Tolle Menschen, liebenswerte Orte und Investitionen in die Zukunft“, lautet das Fazit nach den Reisen in Städte und Gemeinden in allen Himmelsrichtungen Thüringens.

So standen Apolda, Vacha, Ilfeld, Zeulenroda-Triebes und Dingsleben als Besuchsorte auf dem Programm. In jeder dieser Kommunen trägt das Kommunale Investitionsprogramm des Landes bereits Früchte.

Über dieses maßgeblich vom Finanzministerium initiierten Programm stellt der Freistaat von 2026 bis 2029 insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung. Jeder der über 600 Kommunen steht, wie mit den kommunalen Spitzenverbänden ausgehandelt - aus diesem Topf eine garantierte Summe zu, um diese in die kommunale Infrastruktur zu stecken.

„Mit diesem Programm und dem Vertrauen in die Kommunen liegen wir goldrichtig. Vor allem der bürokratiearme Abruf der Mittel, wird von allen Bürgermeistern und Landräten als überaus positiv empfunden. Die einzige Bedingung, die es für den Abruf gibt, ist, dass das Geld des Landes investiert wird. Und genau das tun die Kommunen“‘, freut sich Ministerin Wolf.

Das wurde schon bei der ersten Station der Tour deutlich: Der Landkreis Weimarer Land steckt die ihm zustehenden rund 18,6 Millionen Euro komplett in die dringend nötige Sanierung des Gymnasiums Bergschule in Apolda. Mit Stand Mitte Juli haben 163 Kommunen bereits 164 Millionen Euro aus dem Programm abgerufen, 121 Millionen sind bereits ausgezahlt.

Die Spanne der den Kommunen zustehenden Mittel reicht – je nach Gemeindegröße – von etwa 60.000 Euro bis zu 5-stelligen Millionen Summen und auch bei der Frage, wofür das Geld eingesetzt wird, ist die Palette groß. Nahezu jedes Feld kommunaler Infrastruktur ist dabei: Feuerwehr, Straßenbau, Schwimmbad, Wegebau, Kitas, Schulen und vieles mehr.

In Vacha wird das Geld auch für die Sanierung und den Umbau der historischen Kemenate genutzt. Neben dem Jungendclub und der Bibliothek kommen dort auch Pilgerherberge und Bürgersaal unter. Die Gemeinde Harztor setzt mit ihrem Geld aus dem Programm einen Schwerpunkt beim Straßenbau und der Gestaltung einer Bushaltestelle an der Schule in Ilfeld. In Zeulenroda-Triebes wird das Geld genutzt, um damit den Eigenanteil der Stadt für das Großprojekt „Stadthalle“ darstellen zu können. Und in Dingsleben kommt das Geld für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gerade recht.

„Tolle Projekte, die ohne das Programm des Landes nicht oder viel später Realität geworden wären“, sagt Ministerin Wolf.

Im Rahmen der „Kommunalen Stärkungs-Tour“ waren an jeder Station aber zudem Treffen mit ehrenamtlichen Akteuren angesagt. „Zu den Stärken des Freistaats gehört neben den starken Kommunen auch das starke Ehrenamt. Sie sorgen für lebendige Orte, die das lebenswerte Thüringen ausmachen“, sagt Ministerin Katja Wolf.

Auch in diesem Bereich waren die besuchten Initiativen so vielfältig wie das Leben selbst. Die ehrenamtlichen Aktiven in den Orten kümmern sich in ihrer Freizeit um Leben auf dem Sportplatz, im Freibad, in der Kulturkirche, im Jugendtreff, bei der Feuerwehr, im Ortstreff, in der Wanderhütte, auf dem Bewegungs-Areal und an vielen Stellen mehr.

Dazu Ministerin Katja Wolf: „Es ist für mich immer wieder beeindruckend mit welcher Hingabe, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit die Menschen sich im Ehrenamt für ihre Mitmenschen, für den Ort und damit auch für den Freistaat einsetzen“.

Außenansicht Dienstgebäude des Thüringer Finanzministeriums

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