Beim Vor-Ort-Termin wurde nicht nur der aktuelle Planungsstand präsentiert – die Gäste konnten sich auch ein unmittelbares Bild vom Ist-Zustand der Einrichtungen machen. Zwischen Besichtigung der geplanten Sanierungsmaßnahmen und Gesprächen mit lokalen Verantwortlichen wurde deutlich, wie groß der Bedarf, aber auch das Potenzial der Investitionen ist.
„Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm schaffen wir die Grundlage dafür, dass Städte und Gemeinden ihre Infrastruktur zukunftsfest machen können. Hier in Brotterode-Trusetal wird sichtbar, was das konkret bedeutet: bessere Lebensqualität für die Menschen durch attraktive Freizeitangebote für Familien und mehr Sicherheit durch Geld für die Feuerwehr", betonte Finanzministerin Katja Wolf.
Auch Matthias Wierlacher hob die Bedeutung für die Region hervor: „Als Förderbank des Landes ist es unser Ziel, kommunale Projekte schnell und verlässlich zu ermöglichen. Unsere Kommunalberatung, aber auch das Investitionsprogramm zeigen, wie wir gemeinsam mit den Kommunen konkrete Vorhaben auf den Weg bringen."
Die Eindrücke vor Ort unterstrichen die Wirkung des Programms: Während das Inselbergbad als wichtiger sozialer Treffpunkt erhalten und modernisiert wird, sorgt der Neubau des Feuerwehrgerätehauses für zeitgemäße Einsatzbedingungen und stärkt den Bevölkerungsschutz in der Region.
Hintergrund:
Das Kommunale Investitionsprogramm des Landes Thüringen hat ein Volumen von 1 Milliarde Euro (von 2026 bis 2029 jeweils 250 Millionen Euro). Jede Kommune des Landes kann in diesen Jahren ein bestimmtes Kreditkontingent für Investitionen bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) abrufen. Der Freistaat Thüringen unterstützt die Inanspruchnahme des kommunalen Investitionsprogramms mit einer Schuldendiensthilfe. Das heißt: Das Land übernimmt die Zahlung von Zinsen und Tilgung für Kredite, die die Kommunen bei der TAB aufnehmen. Finanziert werden kommunale Investitionsprojekte. Als Investitionen sind laut Gesetz Neu, Ersatz- oder Erweiterungsbeschaffungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zu verstehen. Die Höhe der Kredite, die das Land mit einer Schuldendiensthilfe unterstützt, sind für jede Kommune auf Basis ihrer Einwohnerzahl im Gesetz konkret festgelegt und können unter www.aufbaubank.de/kommunales-investitionsprogramm eingesehen werden.
