Gemeinsam mit den Ministerinnen Colette Boos-John und Katharina Schenk nutzen sie dies zu einem kleinen Rundgang durch das Werk und anschließenden Gesprächen mit der Geschäftsführung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Belegschaft.
Für Ministerpräsident Voigt stellt der Besuch ein deutliches Zeichen dar, „dass die Landesregierung zum Standort Eisenach und zu Opel steht“. Opel-Geschäftsführer (Personal und Arbeitsdirektor) Ralph Wangemann aus Rüsselsheim hatte die Gäste aus der Politik gemeinsam mit dem Eisenacher Werkleiter Ralf Trojca begrüßt.
Man hat, so Mario Voigt, im Gespräch vereinbart, künftig einen noch engeren Austausch zu pflegen. Die Landesregierung wolle Opel und Thüringer Automobilzulieferer zusammenbringen, „zur gegenseitigen Befruchtung“, so Voigt. „Als Landesregierung wollen wir alles dafür tun, die Erfolgsgeschichte von Opel in Eisenach fortzusetzen“.
Für Finanzministerin Katja Wolf war dieser Besuch natürlich ein besonderer Termin. „Für mich ist ein Besuch im Eisenacher Opelwerk auch immer ein wenig so wie der Gang ins Wohnzimmer. Seit meiner Zeit als junge Abgeordnete im Landtag begleite ich die Entwicklung des Thüringer Opel-Standortes mit all seinen Auf und Abs intensiv. Wir haben damals und besonders dann auch in meiner Zeit als Eisenacher Oberbürgermeisterin immer für den Standort gekämpft und wollen dies auch weiter tun.“
Das Werk ist, sagt die Finanzministerin, von allergrößter Bedeutung für die Stadt Eisenach, für den Wartburgkreis, für die Region, für den ganzen Freistaat. Auch wenn es in den vergangenen Wochen und Monaten glücklicherweise nach außen ruhiger um den Standort war, lassen mich die Nachrichten aus der Automobilindustrie immer mit Sorge nach Eisenach schauen.
Es geht dabei um den Wirtschaftsstandort. Es geht um Arbeitsplätze, nicht nur bei Opel. Wolf: „Wir reden von rund 1.300 Beschäftigten im Werk selbst und mehreren 1.000 weiteren Menschen, deren Job direkt oder indirekt vom Opel-Standort Eisenach abhängt. Es geht um diese Menschen und deren Familien, deren Existenz.“
Im Opel-Werk Eisenach rollen in jeder Schicht pro Stunde 30 Grandland vom Band. Seit 1990 wurden über 3,8 Millionen Opel in Eisenach produziert. Es war wieder ein beeindruckender Besuch, konstatierte Katja Wolf. „Ich bin froh zu wissen, dass die Landesregierung hier mit einer Stimme spricht und ein verlässlicher Partner für Opel ist, um die großen Herausforderungen erfolgreich meistern zu können“.
